Das Collegium Ambrosianum in Stuttgart-Sommerrain
1958 sah der Gründer des Ambrosianums, Oberstudiendirektor Dr. Alois Rölli, die Chancen des Zweiten Bildungswegs für die Diözese Rottenburg. Er gründete das Ambrosianum unter großem persönlichen Einsatz als eine Bildungseinrichtung für katholische junge Männer, die nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung das Abitur nachholen wollten, um Priester zu werden. Pfarrer Rölli hatte nicht wenige Widerstände zu überwinden. Die ersten Unterrichtsstunden fanden im Studierzimmer des Gründers statt. Das Honorar für die Lehrer zahlte er zunächst aus eigener Tasche. Das Theologische Vorseminar Ambrosianum in Ehingen
1983 wurde das Ambrosianum grundlegend umgestaltet. Aufgrund steigender Schülerzahlen und der unterschiedlichen Eigenart der einzelnen Fachzüge wurden Teilbereiche ausgegliedert: Das Spätberufenenseminar ging in das seit 1959 exitierende Kolleg St. Pirmin in Sasbach in der Erzdiözese Freiburg über, wo bis heute Schüler aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart das Abitur nachholen mit dem Ziel, anschließend Theologie zu studieren. Ambrosianum Tübingen - Theologisch-propädeutisches Seminar der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Im September 2009 ist das Ambrosianum nach Tübingen gezogen. Die ganzjährigen Kurse wurden um Elemente ergänzt, die der Berufs- und Berufungsorientierung sowie der Vorbereitung auf das Studium dienen. Die Nähe zu den Ausbildungseinrichtungen der Diözese und zur Katholisch-Theologischen Fakultät schafft außerdem neue Orientierungsmöglichkeiten auf dem Weg zu einem kirchlichen Beruf.
Die Bilder zeigen Momentaufnahmen vom Eröffnungswochenende im September 2009. |
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