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Mit den Sprachabschlüssen des Ambrosianums können an der Katholischen Fakultät Tübingen Studiengänge belegt werden, die auf die hier beschriebenen kirchlichen Berufe vorbereiten. Weitere Informationen (auch über andere kirchliche Berufe wie Diakon oder Gemeinderefernt/in) finden Sie auf der Homepage der Diözesanstelle "Berufe der Kirche" (Link siehe unten). Priester werden... - wie geht das?Viele Studenten, die inzwischen im Wihelmsstift wohnen und Theologie studieren, haben sich irgendwann einmal die Frage gestellt: Ist ein kirchlicher Beruf etwas für mich, vielleicht sogar der Priesterberuf? Ruft mich Gott in seinen Dienst? Wer sich diese und ähnliche Fragen stellt, ist eingeladen, mit anderen Menschen darüber ins Gespräch zu kommen. Solche Gesprächspartner können beispielsweise die Heimatpfarrer sein oder Menschen, die in einem anderen kirchlichen Beruf tätig sind. Ausbildungswege zum Priesterberuf mit Abitur ohne Abitur Pastoralreferent/in werden... - wie geht das?Sie haben Freude am Umgang mit Menschen? · Sie studieren katholische Theologie mit dem Abschlußziel Diplom oder Staatsexamen. · Dazu brauchen Sie: Abitur und die Kenntnisse der alten Sprachen. Für den Diplomstudiengang sind dies: Großes Latinum, Bibelgriechisch und Hebraicum. · Staatsexamen: Latinum und Bibelgriechisch. Diese können im Rahmen eines Sprachenjahres im Ambrosianum in Tübingen, studienbegleitend an der Fakultät (Griechisch und Hebräisch) oder bei der Universität (Latein), oder über Ferienkurse verschiedener Anbieter erworben werden. · Parallel zum Studium sind Sie ab dem 3. Semester Mitglied im Bewerberkreis für Pastoralassistenten und nehmen am studienbegleitenden Programm teil. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Theologischen Mentorats. 2. Ausbildungsphase: Die Berufseinführung Sie dauert drei Jahre und schließt sich, nach erfolgreicher Bewerbung, an das Studium an. Die Berufseinführung erfolgt berufsbegleitend, d.h. Sie sind bereits in einer Seelsorgeeinheit angestellt und werden über die Zeit in verschiedenen Ausbildungskursen mit den unterschiedlichen Bereichen pastoraler Arbeit vertraut gemacht. Dazu gehört auch die religionspädagogische Ausbildung, die für das Unterrichten erforderlich ist. Einige Ausbildungskurse erfolgen gemeinsam mit den künftigen Priestern, Gemeindereferentinnen und den Ständigen Diakonen. Religionslehrer/in werden... - wie geht das?Vielleicht sind Sie gerne in die Schule gegangen, haben überzeugende Lehrer und Lehrerinnen erlebt, die fachlich und menschlich Vorbilder waren. Solche Menschen können motivieren bei der Frage: Was möchte ich denn beruflich machen? Manchmal führt aber auch die gegenteilige Erfahrung dazu, dass jemand sagt: Ich kann mir gut vorstellen, Religionslehrer/in zu werden, aber ich möchte es auf jeden Fall besser machen als das, was ich erlebt habe. So oder so: Der Beruf des Lehrers allgemein und der des Religionslehrers im Besonderen ist eine anspruchsvolle Aufgabe und eine große Herausforderung. Die Schülerinnen und Schüler möchten Religionslehrer erleben, die ihnen menschlich überzeugend und theologisch kompetent begegnen. Deshalb braucht man Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen, Standfestigkeit im eigenen Glauben bei gleichzeitiger großer Offenheit und Toleranz für die Meinungen und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler, solides theologisches Wissen und ein geklärtes Verhältnis zur Kirche.
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