
Umbau des JohanneumsDas Ambrosianum wird voraussichtlich 2012 in das "Johanneum" ziehen, das ab 2011 renoviert und erweitert werden wird. Derzeit beherbergt das Johanneum neben einem kleinen Studentenwohnheim das Theologische Mentorat der Diözese Rottenburg-Stuttgart, das auch nach dem Umbau zusammen mit dem Ambrosianum dort untergebracht sein wird. Zur Geschichte des JohanneumsDie Villa wurde in den Jahren 1899-1901 von der Familie Bruns erbaut. Im Jahr 1934 kaufte die Diözese Rottenburg das Grundstück mit der Villa und dem schönen kleinen Park von Frau Geheimrat Marie Auguste von Burns geb. Weizäcker. Grund für den Kauf waren die beengten räumlichen Verhältnisse im nahe gelegenen Bischöflichen Theologenkonvikt Wilhelmsstift. Anfang der 1990er Jahre begann die Zahl der Neueintritte ins Wilhelmsstift zu sinken. Es bestand keine Notwendigkeit mehr, einen Teil der Wilhelmssstiftler ins Johanneum "auszulagern". Seit 1995 wohnen deshalb auch die Theologiestudenten des ersten Kurses im Wilhelmsstift. Die frei gewordenen Zimmer im Johanneum werden seitdem an Studenten vermietet, die während des Studiums in einem kirchlich geprägten Umfeld wohnen möchten. Durch die Verkleinerung des Schwesternkonvents im Johanneum sowie durch die frei gewordene Repetentenwohnung war nun Raum für das Theologische Mentorat der Diözese Rottenburg-Stuttgart, das 1997 in das Johanneum zog. Die Um- und Neubauten im Zusammenhang mit dem Umzug des Ambrosianums von Ehingen nach Tübingen2008 entschied die Diözese Rottenburg-Stuttgart, das Ambrosianum von Ehingen nach Tübingen in die Räume des Johanneums zu verlegen. In diesem Zusammenhang wurde beschlossen, den Gebäudekomplex des Johanneums grundlegend zu sanieren bzw. zu erneuern. Nach dem inzwischen vollzogenen Architekten-Wettberwerb laufen derzeit die rechtlichen und planungstechnischen Vorbereitungen der Bauphase. Auf dieser Seite wird regelmäßig über den aktuellen Stand der Planung und Durchführung des Umbaus berichtet. |
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