Das neue College-Programm 2019-2020 ist da

Wir freuen uns, das neue Programm für das Orientierungsjahr Ambrosianum College präsentieren zu können. Auch für das Studienjahr 2019-2020 haben wir ein attraktives Programm zusammengestellt und viele motivierte Dozentinnen und Dozenten gefunden. Wenn Ihr im neuen College-Programm blättern wollt, könnt Ihr es Euch hier ansehen und herunterladen.

Unvergessliche Erlebnisse in der ewigen Stadt

Für den Kurs 2018/19 ging das Jahr am Ambrosianum mit dem Highlight der Abschlussfahrt nach Rom zu Ende. Bei hochsommerlichen Temperaturen durchstreiften wir die ewige Stadt auf den Spuren ihrer dreitausendjährigen Geschichte.

Auf dem Forum Romanum, auf dem Kapitol, am Kolosseum und bei eindrucksvollen Ausgrabungen in der Nähe der Kaiserforen lernten wir Rom als Zentrum der antiken Weltmacht kennen. In St. Peter und St. Paul vor den Mauern standen wir an den Gräbern der Apostel Petrus und Paulus und näherten uns Rom als wichtigem Ziel für Pilger und als Zentrum der katholischen Christenheit. Die Päpste als Kunstschaffende begegneten uns im Rom der Renaissance und des Barock – die Künstler dieser Epoche ebenso, auf Plätzen, in Kirchen, in Museen. Dabei blieb auch noch Zeit für das Dolce Vita, aber das wäre noch einmal eine ganz andere Geschichte…

Kurs Kirchenbau

“Gewöhn dich nicht. Du darfst dich nicht gewöhnen.“ Was bleibt, wenn uns nichts bleibt? Kirchen, Häuser, Hütten. Alle drei sind Räume, in denen wir uns geborgen fühlen können, in denen wir in Gemeinschaft leben können. In dem Kurs Kirchenbau bei Herrn Giese haben wir nicht nur viel Interessantes über die Kirchen unserer Diözese erfahren, sondern […]

Bergfest: Ambros-Dinner läutet die Ferien ein

In der letzten Märzwoche ging eine intensive Phase am Ambrosianum zu Ende: Die Kursteilnehmer/innen des Sprachenjahres feierten ihre ersten beiden Prüfungen (Bibelgriechisch, Hebräisch), für die Kollegiatinnen des Orientierungsjahres endete die Projektphase, die die vorlesungsfreie Zeit mit u.a. einem Medien- und Kochprojekt prägte. Ein guter Zeitpunkt also, um bei einem gemeinsamen Abendessen diese Etappe zu feiern. Zuvor hatten die Kollegiatinnen ihre Kochkünste bei einem Kochkurs verfeinert und das ganze Ambrosianum im Rahmen eines “Knigge-Kurses” alles gelernt, was für ein stilechtes Dinner nötig ist.

Amici Ambrosiani – Förderverein für das Ambrosianum

Seit dem 14. November 2018 gibt es sie, die “Amici Ambrosiani” – unter diesem Namen wurde an diesem Tag der Förderverein für das Ambrosianum gegründet. Er hat sich zum Ziel gesetzt, den Kontakt und den Erfahrungsaustausch zwischen Ehemaligen und derzeitigen Kursteilnehmer/innen zu beleben und einzelne Ambrosianer/innen sowie gute Projektideen gezielt auch finanziell zu unterstützen. Beim 60jährigen Jubiläum sind viele Ehemalige dem Verein beigetreten. Alle, die sich dem Ambrosianum verbunden fühlen, sind herzlich eingeladen, ebenfalls ein Freund oder eine Freundin des Ambrosianums zu werden.

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Fest: Das Ambrosianum beging seinen 60. Geburtstag

Mit Café, Führungen, Gottesdienst und Festakt beging das Ambrosianum am 7. Dezember seinen 60. Geburtstag. Viele Ehemalige und Gäste waren nach Tübingen gekommen, um diesen Tag mitzuerleben. Los ging’s auf dem Gelände des Johanneums, das sich schon nachmittags mit Leben füllte. Viele Ehemalige zeigten sich beeindruckt vom im Jahr 2012 eingeweihten Ensemble, in dem das Ambrosianum derzeit untergebracht ist. Ein festlicher Gottesdienst zum Fest des Heiligen Ambrosius in der Kirche St. Johannes brachte die spirituelle Basis des Lebens und Lernens am Ambrosianum zum Ausdruck. Der Festakt im Wilhelmsstift versuchte das Ambrosianum zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu verorten. Rektor Kohr betonte, dass er den Blick nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft richten wolle. Er sehe das Ambrosianum gut gerüstet, um auch jungen Menschen in Zukunft einen Raum wertvoller Orientierung eröffnen zu können. Prof. Wilfried Eisele überbrachte als Studiendekan einen Gruß der Katholisch-Theologischen Fakultät. Die Fakultät und das Ambrosianum seien gleichsam “Jochgenossen”, die zusammen einem ähnlichen Anliegen dienten, nämlich eine den eigenen Quellen verpflichtete und zugleich zeitgemäße Theologie zu ermöglichen. “Warum Theologie Sprache braucht und umgekehrt” – so das Thema des Impulsvortrages von Prof. Michael Seewald aus Münster, der die gegenseitige Verwiesenheit von religiöser und säkularer Sprache herausarbeitete und auf die beständige Notwendigkeit des Übersetzens hinwies. Ein von Laura Mößle moderiertes Gespräch von Ambrosianer/innen aus Stuttgarter, Ehinger und Tübinger Zeiten schloss sich an. Die anschließenden Begegnungen und Gespräche beim Buffet rundeten den Tag ab.

Erlebnispädagogisches Wochenende

Jetzt schon ein fester Bestandteil des Ambrosianumsprogramms: das erlebnispädagogische Wochenende auf der Schwäbischen Alb. In drei intensiven Tagen hieß es “Raus aus der Komfortzone”! Und das nicht nur beim gemeinsamen Erklettern von bis zu 35 Meter hohen Bäumen (besonders stolz ist man beim Erreichen des Wipfelbuchs), sondern bspw. auch bei der Bergung eines “Schatzes” aus der Lauchert, bei Aufgaben im Niederseilgarten oder bei einem nächtlichen Geländespiel. Bei schönstem Herbstwetter hatten wir eine Menge Spaß und haben uns ganz nebenbei noch viel besser kennengelernt.

Kurs 2018/2019 startet mit Einführungswochenende

Am vergangenen Freitag war es soweit: 17 Ambrosianerinnen und 10 Ambrosianer bezogen ihre Zimmer und begannen gemeinsam ihr Sprachen- oder Orientierungsjahr. Die Neugier war groß, wer denn die anderen so sind. Folglich stand das Kennenlernen untereinander, aber auch das Kennenlernen von Programm und vielen Dozentinnen und Dozenten im Mittelpunkt. Seit Montag läuft nun das Programm. Im Sprachenjahr werden fleißig griechische und hebräische Schriftzeichen geübt, im Orientierungsjahr steht mit “Rhetorik” ein erster ganz praktischer Kurs auf dem Programm.

“bruch-stück” – Kurzfilm made in Ambrosianum College

Die Kollegiaten des Ambrosianums sind im Rahmen ihres Medienprojekts unter die Filmemacher gegangen. Das Ergebnis ist der Kurzfilm “bruch-stück”, den wir hier gerne der Öffentlichkeit präsentieren.

Von der Gotik bis zur Gegenwart – Ambrosianum auf ArchitekTOUR

“Echt schön”, “Faszinierend” – so ähnlich klang es bei den Ambrosianerinnen und Ambrosianern auf ihrer Exkursion zu drei hoch interessanten Kirchenbauten. Das jüngst renovierte Münster in Rottweil, die St. Ulrichs-Kirche in Geislingen und die im Oktober 2015 eingeweihte neue Kirche St. Paulus in Balingen-Frommern waren die Stationen. Dr. Heiner Giese, Diözesanarchitekt aus Rottenburg, erschloss uns Kirchenbaugeschichte als Ausdrucksgeschichte von Werten durch die Jahrhunderte. “Offenheit nach außen”, das ist ein Wert, der beim Kirchenneubau in Balingen-Frommern eine Rolle gespielt hat. Und so verwundert es nicht, dass dort ein Ensemble von Kirche und Stadtplatz erlebt werden konnte, das sich vielfach zueinander öffnet und sich gegenseitig bereichert.