Fest: Das Ambrosianum beging seinen 60. Geburtstag

Mit Café, Führungen, Gottesdienst und Festakt beging das Ambrosianum am 7. Dezember seinen 60. Geburtstag. Viele Ehemalige und Gäste waren nach Tübingen gekommen, um diesen Tag mitzuerleben. Los ging’s auf dem Gelände des Johanneums, das sich schon nachmittags mit Leben füllte. Viele Ehemalige zeigten sich beeindruckt vom im Jahr 2012 eingeweihten Ensemble, in dem das Ambrosianum derzeit untergebracht ist. Ein festlicher Gottesdienst zum Fest des Heiligen Ambrosius in der Kirche St. Johannes brachte die spirituelle Basis des Lebens und Lernens am Ambrosianum zum Ausdruck. Der Festakt im Wilhelmsstift versuchte das Ambrosianum zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu verorten. Rektor Kohr betonte, dass er den Blick nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft richten wolle. Er sehe das Ambrosianum gut gerüstet, um auch jungen Menschen in Zukunft einen Raum wertvoller Orientierung eröffnen zu können. Prof. Wilfried Eisele überbrachte als Studiendekan einen Gruß der Katholisch-Theologischen Fakultät. Die Fakultät und das Ambrosianum seien gleichsam “Jochgenossen”, die zusammen einem ähnlichen Anliegen dienten, nämlich eine den eigenen Quellen verpflichtete und zugleich zeitgemäße Theologie zu ermöglichen. “Warum Theologie Sprache braucht und umgekehrt” – so das Thema des Impulsvortrages von Prof. Michael Seewald aus Münster, der die gegenseitige Verwiesenheit von religiöser und säkularer Sprache herausarbeitete und auf die beständige Notwendigkeit des Übersetzens hinwies. Ein von Laura Mößle moderiertes Gespräch von Ambrosianer/innen aus Stuttgarter, Ehinger und Tübinger Zeiten schloss sich an. Die anschließenden Begegnungen und Gespräche beim Buffet rundeten den Tag ab.